25.10.2022

So machst du deine Website datenschutzkonform

Manuela Scavelli

Was viele nicht wissen: Seit Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung auch in der Schweiz anzuwenden und eine Datenschutzerklärung auf der Website ist ab Herbst 2023 sogar Pflicht. Nur, wie erstellt man eine solche und welche Punkte gehören da rein? Wir klären auf und zeigen, wie man schnell und einfach zu einer Datenschutzerklärung kommt.

Das Wichtigste vorneweg: Datenschutz auf der Website ernst zu nehmen und korrekt umzusetzen ist wichtiger denn je. Auch wenn die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zwar von der Europäischen Union stammt, betrifft sie auch den gesamten Europäischen Wirtschaftsraum. Zudem müssen Websites auch nach schweizerischem Recht datenschutzkonform sein und spätestens mit dem neuen schweizerischen Datenschutzgesetz wird eine Datenschutzerklärung für die Schweiz ab dem 1.9.2023 zur Pflicht.

Um was geht es in einer Datenschutzerklärung eigentlich? Über was muss informiert werden?

Eine Datenschutzerklärung ist leider nicht erledigt mit dem Einfügen eines Standardtexts, sondern muss individuell auf die Funktionen der Website angepasst werden. Ob Formulare, Online-Shops, verschiedene eingebundene Tools und Funktionen wie Google Analytics, YouTube oder Facebook: Über die Nutzung und Speicherung der Personendaten muss eine Website laut Datenschutzrecht informieren.

Wie ist eine solche Datenschutzerklärung aufgebaut?

Eine Datenschutzerklärung ist oft gleich aufgebaut und beinhaltet diverse Punkte wie den Kontakt für Rückfragen, den Umfang der Nutzung, was wo wie gesammelt und verarbeitet wird, welche Tools im Einsatz sind und vieles mehr. Darum empfehlen wir eine Vorlage zu verwenden oder einen professionellen Rechtsberater zu engagieren.

Wie komme ich am einfachsten an eine Datenschutzerklärung für meine Website?

Im Internet gibt es verschiedene kostenlose und einfach zu handhabende Online-Generatoren, mit denen Sie mit wenigen Klicks eine Datenschutzerklärung erstellen lassen können. Wir empfehlen unseren Kunden jeweils folgende zwei Anbieter:

Noch Fragen?

Unser Blog und unsere Tipps ersetzen nicht eine rechtliche Beratung. Bei Unklarheiten oder offenen Fragen wendest du dich darum am besten an einen professionellen Rechtsbeistand.

Quellen:


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